Sattelstuhl mit Rückenlehne

Sattelstuhl mit Rückenlehne

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Ratgeber · Ausstattung

Die Rückenlehne an einem Sattelstuhl sieht aus wie eine kleinere Version der Bürostuhllehne, ist aber anders konstruiert. Sie sitzt tiefer, ist schmaler und lässt sich in der Regel in Höhe und Abstand verstellen.

Dieser Ratgeber erklärt, wie die Lehne aufgebaut ist, wie du sie richtig einstellst und in welchen Arbeitssituationen sie hilft oder eher im Weg steht.

Wie die Lehne aufgebaut ist

Typisch sind zwei Bauarten. Die kompakte Stütze reicht nur bis zum unteren Rücken und sitzt an einem kurzen, oft gebogenen Träger. Die größere Variante geht bis zur mittleren Rückenpartie und wirkt optisch näher am klassischen Bürostuhl.

Beide sind an der Sitzfläche befestigt und bewegen sich mit, wenn du dich drehst. Wichtig ist der Träger: Je weiter er nach hinten ausschwenkt, desto mehr Platz brauchst du hinter dem Stuhl und desto eher stößt du in engen Räumen an. Einen Überblick über die verfügbaren Bauformen und Farben findest du in der Kollektion Sattelstuhl mit Rückenlehne.

So stellst du die Lehne ein

1 Erst die Sitzhöhe. Stelle Höhe und Sitzneigung ein, bevor du die Lehne anfasst. Ändert sich die Sitzposition später, stimmt auch die Lehnenposition nicht mehr.
2 Höhe der Lehne. Der Kontaktpunkt gehört an den unteren Rücken, etwa auf Höhe des Gürtels. Sitzt die Lehne zu hoch, drückt sie dich nach vorne.
3 Abstand nach hinten. Stelle die Lehne so, dass sie dich beim aufrechten Sitzen leicht berührt, aber nicht schiebt. Du sollst sie suchen können, nicht ständig spüren.
4 Drehprobe machen. Dreh dich einmal komplett und fahre an den Tisch. Stößt die Lehne an Tischkante, Wand oder Rollcontainer, korrigiere Abstand oder Standort.

Wo die Lehne hilft und wo sie stört

An einem festen Arbeitsplatz mit langen Sitzphasen ist die Lehne ein klarer Gewinn. Am Schreibtisch, im Labor oder beim Sortieren und Prüfen von Teilen bleibst du länger in derselben Zone und hast den Rückhalt, wenn du ihn brauchst.

Störend wird sie dort, wo du ständig aufstehst, dich weit nach vorne beugst oder dicht an eine Werkbank heranfährst. Auch in kleinen Behandlungsräumen oder engen Nischen kostet der Träger Platz, den du sonst zum Rangieren nutzt.

Kurz gegenübergestellt

  • Lange Sitzphasen an einem Platz: mit Lehne
  • Häufiges Aufstehen und Wechseln: ohne Lehne
  • Wenig Platz hinter dem Stuhl: kompakte Bauform wählen
  • Umstieg vom klassischen Bürostuhl: mit Lehne fällt der Anfang leichter

Pflege und Verschleiß

Die Lehne ist das Bauteil mit den meisten beweglichen Verbindungen. Prüfe alle paar Monate, ob Schrauben und Klemmen fest sitzen, besonders wenn mehrere Personen den Stuhl nutzen und die Einstellung oft ändern.

Bei Kunstlederbezügen reicht feuchtes Abwischen, bei Stoff ein weicher Bürstenaufsatz. Wer den Stuhl täglich viele Stunden nutzt, achtet zusätzlich auf die Stärke der Polsterung und die Stabilität des Fußkreuzes. Welche Modelle das bieten, siehst du in der Kollektion Sattelstuhl mit Rückenlehne.

Das Wichtigste in einem Satz

Die Lehne gehört an den unteren Rücken und soll erreichbar sein, ohne dich zu schieben.

Fazit

Ob eine Lehne passt, hängt weniger vom Geschmack ab als vom Platz und vom Ablauf am Arbeitsplatz. Miss den Raum hinter dem Stuhl, denk an die Drehbewegung und stelle die Lehne nach der Sitzhöhe ein, nicht davor.

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